Technik


Auf dieser Seite möchten wir euch unser technisches Setup genauer vorstellen und kurz erklären, was man alles zum Podcasten benötigt. Hierbei gilt: falls ihr Fragen zu einem oder mehreren Punkten habt, fragt uns.

Hosting

Als Hoster nutzen wir Uberspace, unserer Meinung nach der fairsten und transparentesten Hoster auf dem Markt. Ihr habt hier die Freiheit, selbst zu bestimmen, wieviel ihr für euer Hosting-Paket zahlen möchtet. Der monatliche Mindestbetrag beträgt 1 €. Dafür erhaltet ihr aber auch sämtlichen Serverschnickschnack (SSH, SFTP, Mai-Server,…) und 10 GB Speicher.

Domain

Unsere Domain trick17-podcast.de haben wir auch über Uberspace registriert. Dazu genügt eine einfache Mail mit allen notwendigen Daten an den Support und nach einem Tag ist die Domain freigeschaltet. Dabei fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 5 € an, der monatliche Mindestbetrag erhöht sich auf 1,50 €.

Blog

Als Blog-Software nutzen wir WordPress. Eine Anleitung zur Installation findest du im Uberspace-Wiki. Außerdem verwenden wir das WordPress-Standardtheme “Twenty Twelve” mit einem von uns leicht angepassten CSS.

Podlove

Zur Erzeugung der unterschiedlichen Podcast-Feeds nutzen wir den Podlove Podcast Publisher. Dieses WordPress-Plugin bedarf einiger Einarbeitungszeit, ist aber ein absolutes Muss für alle Podcaster, die sich das Leben nicht unnötig schwer machen möchten. Als Einstieg empfehlen wir diese Videos.

Außerdem wird zusammen mit dem PPP auch der Podlove Web Player installiert. Das ist dieser große Abspielkasten, der viele Vorteile für Podcast-Hörer bietet (u.a. Anzeige von Kapitelmarken und direktes Verlinken auf bestimmte Abschnitte im Podcast).

Flattr

Zur automatischen Einbindung von Flattr-Buttons verwenden wir das Flattr-Plugin für WordPress. Falls ihr keine Ahnung habt, was Flattr überhaupt ist, dann schaut einfach dieses Video.

Hardware

Da wir für die Aufnahmen unserer Folgen nicht in einem Raum sitzen, sondern uns virtuell treffen, benötigen wir diesen ganzen Mischpult- und Monitoring- und Podcastkram nicht unbedingt, sondern haben einfach jeder ein Mikrofon, in das wir sprechen.

Ben verwendet ein  Zoom H2, welches er als USB-Mikro an einen Laptop anschließt. Kai verwendet ein Zoom H4n. Dieses schließt er auch als USB-Mikrofon an einen Rechner an. Damit es nicht zu unschönen Rückkopplungen kommt, empfehlen wir immer die Verwendung von Kopfhörern bei der Aufnahme.

Falls ihr euch noch detaillierter für technische Setups und Aufnahmetechnik interessiert, empfehlen wir euch den Podcast Der Lautsprecher und die Youtube-Videos von Ultraschall.

Aufnahme

Zur Aufnahme verwenden wir die kostenlose VoIP-Software Mumble, da es mit Skype immer wieder Probleme, wie Verbindungsabbrüche, schwankende Qualität und seltsame Sound-Artefakte gibt. Die Einrichtung von Mumble ist ein Kinderspiel, es wird jedoch ein eigener Sever benötigt. Diesen Server stellt uns freundlicherweise die PodWG kostenlos zur Verfügung. Mumble bietet außerdem die Möglichkeit, verschiedene Spuren direkt aufzunehmen, was bei der Nachbearbeitung und im Schnitt mehr Flexibilität bietet.

Schnitt

Nachdem wir die Aufnahme beendet haben, schneiden wir die Folge mittels Audacity. Zwar bietet Audacity auch umfangreiche Möglichkeiten zur Soundoptimierung, wie Normalisierung, Rauschentfernung und Kompression, dies lassen wir jedoch in einem späteren Schritt alles automatisch machen. An dieser Stelle geht es wirklich nur um das Zurechtschneiden der Folge. Selbst das Intro braucht hier noch nicht reingeschnitten zu werden.

Intro/Outro

Als Intro und Outro verwenden wir Elemente aus dem Track “23 Is The New 42” von Paniq, welches auf Jamendo unter einer CC BY-SA-Lizenz veröffentlicht wurde. Ihr solltet bei eurem Intro auch darauf achten, dass es über eine Lizenz verfügt, die es euch erlaubt, das Stück zu verwenden.

Kapitelmarken

Sobald die Folge fertig geschnitten ist, verwenden wir die Textmarken-Funktion von Audacity, um die einzelnen Kapitel (oder Themenblöcke) zu benennen. Diese Textmarken lassen sich anschließend als Textdatei exportieren.

Auphonic

Nun kommt der Voodoo-Teil, die Soundoptimierung und Folgenproduktion. Dazu nutzen wir Auphonic, die Eier-legende Wollmilchsau der Podcast-Produktion.

Zu Beginn sind einmalig zwei Schritte notwendig: Als erstes muss ein Auphonic-Service eingerichtet werden. In diesem Service gebt ihr Auphonic die Zugangsdaten zu eurem Uberspace-Server und sagt, in welchen Ordner auf dem Server die fertig produzierten Mediendateien abgelegt werden sollen. Dort könnt ihr für Backups auch eure Dropbox oder andere Services hinterlegen.

Außerdem definiert ihr ein Preset für euren Podcast, in dem ihr alle notwendigen Einstellungen einmalig vornehmt. Diese Einstellungen sind z.B. das zu verwendende Intro (habt ihr vorher auf euren Uberspace gepackt), Metadaten zum Podcast (Cover, Lizenz, Tags, etc.) und vor allem die zu produzierenden Audio-Formate. Wir bieten Trick 17 ja in drei verschiedenen Formaten (mp3, m4a und opus) an.

Zur Produktion einer neuen Folge braucht ihr nun nur noch das erstellte Preset auszuwählen, die geschnittene Rohdatei (am besten im *.flac-Format), sowie die exportierte Kapitelmarken-Datei hochzuladen und einen Titel für eure Folge, eine Zusammenfassung des Inhalts und eine sinnvolle Dateinamen-Benennung einzugeben.

Nach einem Klick auf “Start Production” analysiert Auphonic eure Sounddatei und optimiert diese. Lautstärke-Unterschiede werden ausgeglichen, Hintergrundrauschen wird entfernt. Außerdem werden alle Metadaten automatisch in die Datei geschrieben und das Intro vor die hochgeladene Datei geschnitten. Anschließend produziert Auphonic die finalen Dateien in den von euch gewählten Formaten und schiebt diese automatisch in den vordefinierten Ordner auf eurem Server. Sobald Auphonic fertig ist, erhaltet ihr eine Mail.

So einfach kommt man innerhalb von 5 Minuten von einer Rohdatei zu soundoptimierten Podcast-Dateien in unterschiedlichen Formaten, die alle Metadaten sowie Kapitelmarken enthalten. Und das Beste: Auch Auphonic ist völlig kostenlos.

Veröffentlichung einer Folge

Im letzten Schritt wird im WordPress einfach eine neue Episode angelegt. Durch die Konfiguration des Podlove-Plugins werden alle Audiodateien, die Auphonic auf dem Server abgelegt hat, automatisch erkannt, sodass ihr nur noch einen Artikel (z.B. Shownotes)  zu eurem Podcast schreiben müsst und die neue Folge kann in’s Netz gehen.

Bitlove

Um unseren Uberspace zu schonen und Bandbreite zu sparen, bieten wir unseren Podcast auch als Torrent-Download an. Um den Torrent-Feed automatisch zu erzeugen, meldet ihr euch und euren Podcast einfach bei Bitlove an. Alles andere geschieht automatisch. Die Verwendung von Bitlove und den Torrent-Feeds ist natürlich vollkommen legal.

Podcast-Verzeichnisse

Damit unser Podcast im Netz leichter zu finden ist, haben wir ihn auch in folgende Podcast-Verzeichnisse eingetragen: iTunes, Podcast.de und Podster.de. Das kostet nicht viel Zeit und bringt euch im Zweifelsfall neue Hörer.

Twitter und Co.

Damit wir neue Folgen ankündigen und mit Hörern und anderen Podcastern kommunizieren können, haben wir für Trick 17 auch einen Account auf Twitter erstellt.

Außerdem gibt es einen relativ neuen Dienst namens App.net. Dieser ist u.a. eine bessere Alternative zu Twitter, bei der sich mittlerweile viele Podcaster und Podcast-Interessierte rumtreiben. Auch da haben wir einen Account. Momentan benötigt man für App.net noch eine Einladung. Wendet euch an Ben, der schmeißt gern mit Einladungen um sich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.